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Modulare QM-Ausbildung

Erläuterung zur QM-Ausbildung nach EOQ.


Die Inhalte einer QM-Ausbildung sind europaweit durch die EOQ (european organization of qualitymanagement) festgelegt. Sie besteht aus den beiden Modulen QB (Qualitätsbeauftragte/r) und TQM (Total Quality Management). Insgesamt umfasst die Ausbildung zum Qualitätsmanager diese beiden Module und geht über 4 x 40 Stunden in Präsenzausbildung.

Eine Auflistung der Details zeigt die nachfolgende Tabelle:

Modul Modul-Name Inhalte
QB Interner Auditor Grundlagen QM
Kenntnisse des Regelwerkes (z.B. 9001 oder 15224)
Durchführung interner Audits nach 19011
QB Teammanager (Gruppenarbeitstechniken)
Aufbau eines QM-Systems
Dokumentation eines QM-Systems
Zertifizierung
Produkthaftung
TQM QM-Tools: QM-Werkzeuge / QM-Tools
  der Fehlervermeidung
  in der Planung
  Problemlösetechniken
Statistik (beschreibende, schliessende)
TQM TQM-Instrumente und Methoden:
  Führungsstile
  Mitarbeiterorientierung
  Kundenorientierung
  Prozessorientierung
  QM-Grundsätze
  TQM-Modell der 9004
  EFQM-Modell


Erst nach Absolvierung dieser Komplettausbildung zum Qualitätsmanager (QM) und Ablegen einer Prüfung zum personalzertifizierten QM ist der Besuch der 5. Lehrgangswoche, der Ausbildung zum externen Auditor möglich.

Die Durchführung interner Audits ist bereits nach der allerniedrigsten Ausbildungsstufe (int. Auditor) möglich, sollte aber den vollständiger ausgebildetem Personal, die über einen QB oder besser noch über einen QM-Abschluss verfügen, überlassen werden!

CQa bietet die beiden Module QB und TQM per Fernlehre an. Absolventen der Komplettausbildung können sich auf Antrag der Personalzertifizerung durch die DGQ stellen.

QB und QMH nach neuer 9001 von 2015 nicht mehr notwendig!

In der neu herausgegebenen Nachweisnorm DIN EN ISO 9001:2015 gibt es keine Forderung mehr nach einem Qualitätsbeauftragten (QB) und auch keine Forderung mehr hinsichtlich eines Qualitätsmanagementhandbuchs (QMH).

Vielmehr betont die Norm, dass die Oberaufsicht über das hauseigene Organisationssystem, welches ja in der Regel ein integriertes System
(IMS = QM + UM + AS +….) darstellt, bei der obersten Leitung der Organisation liegt. Sinnvollerweise beauftragt diese einen oder mehrere Mitarbeiter mit den vielfältigen Aufgaben des integrierten Managementsystems.

Das so ungeliebte QMH wird nicht mehr gefordert. Eine genaue Analyse des Normentextes zeigt aber, dass es eine Vielzahl von zu dokumentierenden Informationen gibt. Einerseits müssen wesentlich mehr hauseigene Abläufe als Prozess dargestellt werden, um Vorgaben aufrechtzuerhalten (ehemalige Vorgabedokumente). Andererseits fordert die Norm nunmehr etliche aufzubewahrende zu dokumentierende Informationen anhand derer ein Nachweis erbracht werden kann, wie gearbeitet wurde (ehemalige Nachweisdokumente). Außerdem gibt es etliche zusätzliche Forderungen z.B. zum Geltungsbereich, zum Umfeld, zu den interessierten Parteien und zum vorhandenen Risiko. Diese zahlreichen Darlegungen sollten sinnvollerweise an einer Stelle zusammengetragen sein, z.B. im hauseigenen Organisations-Handbuch – so lautet der Vorschlag von CQa.

Alle QM-Lehrgänge von CQa enthalten die Forderungen der DIN EN ISO 9001:2015.

Projektmanagement-Einführungslehrgang

Sie befinden sich in verantwortlicher Position und dürfen (erstmalig) ein Projekt leiten? Am Besten informieren Sie sich rechtzeitig vorher, wie Projekte abzuwickeln sind und welche „Hilfsmittel“ es gibt. Der CQa-Lehrgang Projektmanagement – Einführung zeigt Ihnen auf, welche Hilfen es aufgrund der Projektmanagement-Normen gibt und welche Management-Tools in Projekten sinnvollerweise anzuwenden sind wie die Netzplantechnik oder die Fehler-Möglichkeits-Einfluss-Analyse. Details finden Sie auf der CQa-Homepage unter der Lehrgangsbeschreibung.

Endlich Führungskraft

Am Ziel der Karriereleiter überkommen manch einen Zweifel, ob dies die richtige Position für einen ist. Aber wo kann man Führen lernen? Sicherlich am besten durch Learning by doing. Wer nicht ganz blauäugig in das Abenteuer „Führen einer Abteilung“ – gleich in welcher Branche – rutschen möchte, sollte sich rechtzeitig über Führungsstrategien und vor allem die psychologischen Hintergründe des Miteinander-Arbeitens informieren. Eine gute Hilfestellung hierzu bietet die neue CQa-Lehrgangsreihe:
Management-Grundlagen einer nachhaltigen, TQM-orientierten, generationengerechten Führung als Bestandteil eines Nachhaltigkeitsmanagementes.

Lesen Sie den gesamten Artikel unter: CQa_Endlich_Führungskraft

Weitere Informationen

finden Sie in unserem Lehrgang, den Sie unter Kontakt anfordern können.

QM in der Gesundheitsversorgung – die DIN ISO 15224

Schon seit 2005 gab es einen Leitfaden zur Interpretation der 9001. Jetzt ist die DIN ISO 15224:2012 als eigenständige Norm für die Gesundheitsversorgung mit Nachweischarakter herausgegeben worden.

Die 15224 benennt Anforderungen an ein QM-System für Dienstleistungen in der Gesundheitsversorgung. Sie enthält Forderungen hinsichtlich einer angemessenen und richtigen Versorgung, Verfügbarkeit und Kontinuität der Versorgung, Wirksamkeit, Effizienz und evidenzbasierte Versorgung, Patientenorientierung und Patientensicherheit.

Im Kapitel 0 werden folgende Themen abgehandelt:

  • Konzept der Gesundheit,
  • Qualität in der Gesundheitsversorgung,
  • Das klinische Konzept,
  • Klinisches Risiko,
  • Spezifische Bedingungen der Gesundheitsversorgung.

Sodann geht es mit bekannten QM-Themen wie Prozessorientierter Ansatz und den Prozessen der Gesundheitsversorgung weiter. Wie üblich wird in Kapitel 1 der Anwendungsbereich der Norm genannt, in Kap. 2 die normativen Verweise und in Kap. 3 die Begriffe. Ab Kap. 4 wurden die Überschriften aus der Nachweisnorm 9001 übernommen. Die Forderungen der Kapitel vier bis acht sind teilweise um spezifische Forderungen aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung ergänzt, sodass die QM-typischen Forderungen leichter verständlich werden als es die 9001 war.

Interessant für die Umsetzung im Gesundheitswesen/in der Gesundheitsversorgung sind die zahlreichen Anhänge mit dem Obertitel: Praktische Anleitung zur Umsetzung dieser Norm in Organisationen der Gesundheitsversorgung. Hier gibt es z.B. Hinweise auf die Themen:

  • Leistungsverantwortung für Qualität,
  • Planung des Aufbaus des QM-Systems,
  • Ausbildung und Schulung für die Qualität,
  • Planung der Dokumentation,
  • Bereitstellung der notwendigen Ressourcen,
  • Einführung des QM-Systems
  • Q-Politik, Q-Merkmale, Q-Ziele,
  • Personalpolitik,
  • Kommunikation und Informationsmanagement,
  • Messung und Analyse.

Weitere Informationen

finden Sie in unserem Lehrgang, den Sie unter Kontakt anfordern können.

Bildungsmanager

Das CQa-Lehrgangsangebot QM in der Bildung entspricht genau den Anforderungen an die Kenntnisse eines Bildungsmanagers, der in Weiterbildungseinrichtungen oder eigenständigen Weiterbildungsabteilung großer Unternehmen arbeitet.

Bildungsmanager müssen diverse Kompetenzen aus verschiedenen Berufsfeldern in sich vereinen. So besteht Bildungsmanagement aus den drei Kernbereichen Strategie, Struktur und Leistungserbringung. Während Letzteres auf die Durchführung von Lehrgängen und Seminaren zielt, also die Organisation von Aus- und Weiterbildungsangeboten, international auch Lerndienstleistung genannt, sind Strategie und Struktur Themen des Managens der Organisation und damit Gegenstand des Qualitätsmanagementes.

Der CQa-Bildungsmanager-Lehrgang ist sowohl für den Mitarbeiter eines Bildungsdienstleisters als auch für den Mitarbeiter in einer Weiterbildungsabteilung eines größeren Unternehmens geeignet. Der zukünftige Bildungsmanager lernt mithilfe des staatlich zugelassenen QM-Lehrganges QM in der Dienstleistung alle zu managenden QM-Themen. Zusätzlich umfasst der Lehrgang Bildungsmanager das Heimstudienheft „Weiterbildung organisieren“ und ein Muster-Handbuch für Weiterbildungsorganisationen. Damit werden sowohl Erläuterungen für die Organisation der Organisation nach DIN EN ISO 9001 oder der internationalen Weiterbildungsnorm DIN ISO 29990 oder nach AZAV gegeben als auch die notwendige Methodenkompetenz für die Planung und Umsetzung der Organisation des Angebotes des Lerndienstleisters sowie deren kontinuierliche Verbesserung.

Weitere Informationen

finden Sie in unserem Lehrgang, den Sie unter Kontakt anfordern können.

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