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Regainmanagement – Rückgewinnungsmanagement

Fachkräftemangel und demografischer Wandel sind die bestimmenden Themen des Personalmanagementes seit 2010. Wurden im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise ab 2008 mal wieder verstärkt Mitarbeiter in Frührente/Altersteilzeit und in die Arbeitslosigkeit geschickt, so hat sich ab ca. Mitte 2010 die Marktsituation verändert. Methoden der Kundenhaltung und -rückgewinnung finden ihren Weg in das Personalmanage¬ment. Allerdings steckt eine systematische Rückgewinnung von Mitarbeitern noch in den Kinderschuhen – es ist zu ungewöhnlich für Personaler, Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitern zu halten! Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität Bielefeld für den Raum Ostwestfalen Becker, Ostrowski.

So beschränkt sich die Rückgewinnung ehemaliger Mitarbeiter oftmals nur auf den Kontakt zu Praktikanten und Auszubildenden nicht aber zu Mitarbeitern, die in Frührente, Altersteil¬zeit oder Arbeitslosigkeit geschickt wurden! Dabei sollte ein Regain-Management (Rückgewinnungsmanagement) die erste Option bei Besetzung neuer und freigewordener Stellen sein. Schließlich liegen die Kosten-Vorteile auf der Hand: Die Wiedereinarbeitung ehemaliger Mitarbeiter ist weniger kostspielig und die Qualifikationen sind bekannt. Außerdem sind Arbeitslose und (Früh-) Rentner oftmals kurzfristig einsetzbar und bringen neue Impulse und Erfahrungen mit.

Voraussetzung ist es, zum einen auch nach einer Entlassung noch Kontakt zu halten z.B. durch Mitarbeiterzeitungen, Newsletter, Treffen Ehemaliger oder der Möglichkeit weiterhin in der Firmenkantine essen zu können. Die andere Voraussetzung besteht darin, dass die Trennung fair verlaufen ist und nicht in form eines Abservierens des Mitarbeiters erfolgte. Derjenige, dem dies passiert ist, wird wohl kaum die Räume des alten Arbeitgebers noch mal betreten wollen! Auch für Personaler und Firmenchefs gilt: Man sieht sich mehr als einmal im Leben!

Quelle: Prof. Dr. Fred G. Becker, Dipl. Kfm. G. Becker, Universität Bielefeld, Studie zum Regain Management, Auszüge veröffentlicht in: personal & wirtschaft westfalen, 10/2011, S. 15

Nachhaltigkeitsbegriff

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Nur was ist damit gemeint? Das kommt auf den jeweiligen Kontext an. Schon vor mehr als 15 Jahren wurde Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft relevant. Schließlich sind die Ressourcen der Erde endlich und neue Bäume benötigen viele Jahre des Wachstums. Also ist es sinnvoll, nur soviel abzuholzen wie nachwächst, oder mehr Bäume zu pflanzen. Auch wurde verstärkt das Holz- und Papier-Recycling aufgegriffen und Papier wenigstens zum Teil aus recycelten Stoffen hergestellt. Hieran wird bereits deutlich, was grundsätzlich unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist: Es wird so gehandelt, dass sowohl die derzeitige Generation als auch nachfolgende Generationen keinen Schaden durch das jetzige Handeln nehmen, sondern alle einen entsprechende Nutzen haben (können). In mehrere normative Werken sind derartige Grundgedanken eingeflossen, sei es im Risikomanagement im Allgemeinen oder die Fortführung der Geschäfte im Besonderen (Business Continuity Management) mittels Notfallplänen und die Einbeziehung der Social Responsibility. Einen ersten Überblick gibt der QM-Leitfaden DIN EN ISO 9004:2009. Nachhaltigkeit

Supergeniales QM-System

So lautete das Lob des Zertifizierungsauditors nach der 3. Rezertifizierung.
Am 05.09.2011 führte der QM-Systemzertifizierer Quacert bei CQa die Rezertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 und als Fachkundige Stelle die Rezulassung als Träger beruflicher Weiterbildung durch. Das nunmehr im 10ten Jahr zertifizierte Organisationssystem erfüllt vollumfänglich alle Forderungen dieser beiden Regelwerke und sogar auch schon die der internationalen Weiterbildungsnorm DIN ISO 29990, nach der die nächste Zertifizierung angestrebt wird. Die Umsetzung aller dieser Forderungen ist im CQa-Muster-Handbuch beschreiben. So konnte der Zertifizerungsauditor nur lobend feststellen: „Was Sie lehren, setzen Sie selber in vorbildlicher Weise um“.

Ruth Cohn gestorben

Ruth Cohn, die Begründerin der Themenzentrierten Interaktion ist am 30.1.2010 in Düsseldorf im Alter von 98 Jahren gestorben. Die ursprüngliche Psychoanalytikerin hatte die Methodik einer nichthierarchischen Arbeitsweise in Gruppen entwickelt. Mit der Themenzentrierten Interaktion entstand die Methode einer Gruppenarbeit, die sowohl lebendiges Lernen in Gruppen ermöglicht als auch zur Problemlösung durch eine Gruppe herangezogen werden kann. Dies kann als therapeutisches Konzept in der Psychologie als Gruppentherapie eingesetzt werden. Im modernen Qualitätsmanagement hat sich die Themenzentrierte Interaktion als Qualitätszirkel oder Qualitätsverbesserungsteamarbeit etabliert. Das Ruth Cohn Institut führt ihre Arbeit fort.

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