(Auszug aus CQa-Lehrheft zum Thema TQM / Kostenrechnung)


Die Prozesskostenrechnung (PKR) ermöglicht die wertmäßige Erfassung von Prozessen. Die Prozesskostenrechnung basiert auf der verursacherbezogenen Kostenzuordnung zu den einzelnen Kalkulationsobjekten wie Produkte, Dienstleistungen oder Aufträge. Die verschiedenen Kostenarten wie Material-, Lohn- und Gemeinkosten werden entsprechend dem tatsächlichen Ressourcenverbrauch und den Kosten des Kostenträgers korrekt und verursachungsgerecht zugeordnet. Dadurch lassen sich unrentable Produkte, Dienstleistungen und Aufträge identifizieren und zugunsten rentabler Wertschöpfungen eliminieren.

Die Prozesskostenrechnung hilft, Gemeinkosten besser zu differenzieren und ermöglicht die wertmäßige Erfassung von Prozessen.

Die Prozesskostenrechnung liefert eine Reihe von prozess-, qualitäts- und leistungsbezogenen Kennzahlen:

  • First Pass Yield (Prozessausbeute)
  • Non value added Kosten (Fehlleistungsaufwand, Blindleistung)
  • Durchlaufzeiten
  • Effizienz der Prozesse
  • Kostenentwicklung und Kostenanteile von Prozessen und Aktivitäten
  • Auslastungsgrade von Prozessbeteiligten

Die Prozesskostenrechnung ist ein Managementinstrument, das strategische Entscheidungen unterstützt z.B. strategische Kalkulationen für Make or Buy-Entscheidungen, bei der Einführung neuer Produkte oder bei der Festlegung der unternehmerischen Preispolitik.

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